DER MENSCH UND SEIN GLAUBE


Auf dieser Seite möchte ich kurz noch einmal auf Gott zu sprechen kommen. An Gott zu glauben, das ist die eine Sache, doch nach Gottesgesetzen zu leben, das ist eine ganz andere Sache. Wer von uns kann sagen, ich lebe nach diesen Gesetzen! Das tun wohl nur die Sekten und selbst die auf ihre eigene Art und Weise.

Wir glauben an Gott, rufen und bitten ihn, uns beizustehen und zu helfen, wenn es um Naturkatastrophen geht, um Kriege, um einen Terroranschlag. Es werden Lichterketten gebildet, Kilometerlange Ketten . Die Medien berichten Tagelang darüber, bis die größte Gefahr vorüber ist. Dann aber ist in den meisten auch der Glaube an Gott nicht mehr so stark und intensiv. Da sind sie dann wieder die Zweifel, ob es ihn gibt oder nicht.

Was bewegt und veranlasst die vielen Menschen in solchen Augenblicken an Gott zu glauben, ihn anzufrufen und zu bitten, uns seinen Menschenkindern zu helfen. Es ist die Angst, die in den Menschen wohnt, vor dem, was kommen und geschehen könnte, das Wissen darum, dass vieles hier auf Erden nicht in seinem Sinne ist.

Die einen sagen: der Mensch glaubt an Gott, wenn etwas Gutes geschieht oder geschah! Geschieht etwas Schlechtes, dann war und ist es Schicksal oder Pech!

Andere wieder sagen: geschieht uns etwas Schlechtes, Schlimmes und Böses, dann war es Gott; wiederfährt uns etwas Gutes, Schönes, dann war es Zufall, oder "Ich" allein.

Legen wir uns nicht oft sehr viele Dinge einfach zurecht und machen sie für uns passend?

Gott hilft den Armen und Schwachen, wenn sie unverschuldet in diese Situation gerieten und selbst versuchen sich aus ihrer Lage zu befreien. Er hilft nicht denen, die klagen und jammern und untätig herum sitzen, ihr Schicksal beklagen.

Gott kommt nicht einfach und sagt: komm ich helfe dir; nein wenn ich etwas tue, dann erhalte ich Zeichen und Botschaften, die nicht immer leicht zu erkennen sind, weil sie auch angezweifelt werden.

Gott wird das unterstützen was gut ist, er wird aber ein Zeichen setzen, wenn man dabei ist einen Fehler zu begehen. Man hört und fühlt es durch die innere Stimme, die sagt - ja - oder - nein -.

Es heißt aber auch: "Kleine Sünden straft der liebe Gott gleich, - große erst sehr viel später!

Vieles, was wir getan haben in unserem Leben, es schon vergessen hatten, daran werden wir eines Tages wieder erinnert:

"Das Schicksal holt einen immer wieder ein".

Und hiermit meine ich unsere Fehler und Schwächen, Fehler, die wir wieder und wieder begehen, aus denen wir nicht lernen wollen, sei es nun im privaten persönlichen Bereich oder aber im gesellschaftlichen Bereich. (Katastrophen, die Natur, unsere Tiere, = Zerstörung unseres Lebensraumes). Vieles gäbe es hier noch zu schreiben, aber ich will es nicht ausdehnen.

Ob nun die Astrologie, die Karten, das Hellsehen, das Orakel, gleich an was der/die eine oder andere glaubt, - Gott wird immer das letzte Wort sprechen.

Das, wovor der Mensch sich ängstigt, das was ihm Unbehagen einflößt, dass läßt er nicht an sich heran, er verdrängt es, er will es nicht wahr haben und es wird angezweifelt, selbst wenn Botschaften und Zeichen nicht mehr zu übersehen und zu überhören sind.

Wir sind aufgefordert zur "Umkehr", d.h. uns selbst und unser Leben, unsere Einstellungen, Ansichten und Gewohnheiten zu überdenken und wenn nötig zu ändern. "Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht".

Das erleben wir täglich im Miteinander, in den zwischenmenschlichen Beziehungen, in der Natur. Die Sehnsucht in den Menschen nach Liebe, Wärme und Geborgenheit wächst zunehmend und doch sind die meisten hilflos und ohnmächtig geworden, sich auszuleben. Immer mehr leben wider ihrer Natur und verleugnen ihr "ICH", um nicht aufzufallen und als altmodisch zu gelten. Immer stärker regieren und bestimmen "Macht, Hinterlist, Lug und Betrug, Gewalt, Rache, Neid und Missgunst" das Leben vieler Menschen.

Vieles könnte man zu diesem Thema noch schreiben.




Das waren meine Gedanken zum Thema: Gott und der Mensch - und sein Glaube. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Interesse,

Ihre Eva - Maria


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