KINDER/ELTERN/ERZIEHUNG

Ich freue mich, dass Sie mir auch auf diese Seite gefolgt sind
und mir Ihr Interesse damit bekunden.
Danke!

Was ist wichtig, wenn sich zwei Menschen dazu entscheiden, - wir möchten ein Kind?

Das es auch Beide wirklich wollen, nicht er oder sie sich unter Druck gesetzt fühlen.
Oft ist es so, dass er oder sie allein unbedingt „jetzt“ schon ein Kind möchte.
Es müssen sich Beide freuen und Beide müssen und sollten sich verinnerlichen, was ein
Kind auch wirklich bedeutet und wie es das Leben in der ersten Zeit verändern kann.


Was kostet ein Kind wirklich? Das Kindergeld allein reicht nicht?
Es könnte bedeuten, dass ich meinen Arbeitsplatz verliere?
Es könnte bedeuten und heißen, dass ich am Anfang auf viel Freizeit verzichten muss.
BEIDE – nicht nur einer, in dem Fall die „MUTTI“.
Was aber immer nicht beachtet wird, das ist zum Beispiel, dass die Muttis dazu neigen, ihr
Baby als Eigentum zu betrachten. Der Papa ist zu unbeholfen, da ist die Angst dem
Baby könnte etwas geschehen. Der Papa kann ja all die anderen Dinge tun im Haushalt, wie einkaufen.
Da ist ja auch noch der Hausputz, das Wäsche waschen und viele andere Dinge.
Glauben Sie mir, das kommt gar nicht so selten vor. Die jungen Muttis haben vor lauter
Liebe zu ihrem Baby so gar keine Zeit mehr für den Papa.
Und irgendwann kommt dann möglicherweise der erste Abend, an dem der Papa sagt:
„Ich gehe heute mit meinen Freunden aus.“ Die Mama sagt: „Ja – geh nur!“
Das wird sich wiederholen, wenn man nicht aufwacht und sich seinen Partner anschaut.
Er ist doch der Mann, von dem ich ein Kind wollte, den ich liebe. Was ist mit mir los?
Plötzlich ist er so unwichtig für mich geworden, aber verlieren möchte ich ihn auch nicht.
So erweckt man die Eifersucht in seinem Partner auf das Kind.
Er fühlt sich zweitrangig, nicht mehr geliebt und verstanden, nicht mehr gebraucht.
Das kommt nicht selten in Ehen und Partnerschaften vor, die sich viele Jahre ein Kind wünschten.
Lange Jahre gehörten sie sich nur gegenseitig und nun muss die Liebe geteilt werden.

Vorsicht – das kann eine schlimme Krise werden. Werden die Muttis verlassen, kommt es zur
Trennung, dann liegt es immer an den „ach so bösen Männern.“
Ist das wirklich so???
Wer zahlt den hohen Preis? Nicht die Mutti, nicht der Papa, sondern das Kind –
Ihr Kind!
Befinden Sie sich in einer solchen Krise und wissen nicht weiter?

RUFEN SIE MICH GANZ EINFACH AN!

Erziehung – autoritär – antiautoritär

Die einen heben die Hände zur Abwehr bei autoritärer Erziehung, nur nicht das.
Alle wollen die antiautoritäre Erziehung? Viele andere sprechen davon, das Wort
„Erziehung“ müsste ganz aus dem Wortschatz und Sprachgebrauch gestrichen werden.
Warum und weshalb eigentlich?
Autoritäre Erziehung wird stets mit Verboten, Schlägen und Strenge in Verbindung gebracht.
Antiautoritäre Erziehung wie sie jetzt gehandhabt wird, ist überhaupt keine Erziehung.

Was ist Erziehung eigentlich überhaupt?

Erzogen wird nicht mit Verboten, mit Strenge, mit Haue.

Erziehung beginnt schon nach der Geburt.

Hier können wir unser Kind am leichtesten verwöhnen.
„Nur einmal gucken, ich glaube es weint, vielleicht muss es noch einmal ein Bäuerchen machen.
Es schläft so süß, nur einmal streicheln, ein Küsschen. Ich glaube es will hoch genommen werden.
Es will nicht allein in seinem Bettchen bleiben.
Vielleicht denkt es auch ich bin eine Rabenmutter, wenn...!

Später dann, wenn es zu anstrengend wird, bekommt das Kind Strafen, wird ausgeschimpft .
Das Kind weiß nicht einmal weshalb, denn früher wurde doch darüber gelacht.
Früher kamen doch Mama und Papa und haben es mir doch gekauft und gegeben oder gemacht.

Eine Mutter und Vater, die ständig bei jedem kleinen Laut zum Bettchen ihres
Säuglings laufen, verwöhnen es. Das Kind weiß, ich muss nur schreien und es kommt jemand.
So hat man eventuell sehr bald einen kleinen Tyrannen entwickelt.
Die Nachtruhe ist dahin! Nicht selten kommen die Eltern in einen Erschöpfungszustand.
Sie werden ungeduldig und das Kind schreit noch mehr, weil es jede Veränderung spürt.

Gerade in diesem Alter nehmen die Kinder die Stimme wahr. Sie erkennen sehr genau die feinen
Unterschiede bei Mama und Papa!

Was aber eigentlich sehr viel schlimmer ist, wenn ich ständig zu meinem Baby laufe, dann störe ich seinen
Schlaf- Wach- Rhythmus. Mein Kind wird nervös!
Entweder schreit es sehr viel, oder aber es erbricht sich nach den Mahlzeiten, weil es innerlich unruhig ist.
Hat Ihr Kind stets kalte Händchen und Füße, sollten Sie ihm warme flauschige Schuhe anziehen, und
Handschuhe. Sie lachen! Babys haben oft noch keine Eigenwärme.
Sind Babys kalt, bekommen sie einen Schluckauf, das nicht nur vom hastigen trinken oder
Luft ziehen beim trinken, es kann auch Magen kniepern wie man so schön sagt und auch Durchfall bekommen.

Sind die Kinder älter, ist es wichtig, dass sie weiter einen geordneten Tagesablauf beibehalten.
Geregelte Mahlzeiten, Spiel und aufräumen, später lernen sie helfen den Tisch zu decken, ganz winzig kleine
Aufgaben, die den Kindern sogar Spaß bereiten. So lernen sie spielerisch Pflichten zu übernehmen und
Verantwortung zu tragen.
Lassen Sie ihr Kind immer an ihrem Leben teilhaben. Erklären Sie ihm die Dinge je nach Alter.
Es wird es verstehen.

Beantworten Sie die Fragen ihres Kindes möglichst gleich und immer.
Ansonsten sucht sich ihr Kind für seine Sorgen und Kummer einen eigenen Lösungsweg.
Ein Kind fragt einmal, zweimal und ein drittes mal. Wiederholt sich das, fragt es nicht mehr.
Haben Sie ihr Kind ausgeschimpft, weil Sie gereizt und müde nach Hause kamen. Nun dann sagen Sie:
„Es tut mir leid, aber ich hatte einen ganz schrecklich anstrengenden Tag und habe mich ganz stark geärgert.
Hast du heute auch so einen schlechten Tag gehabt? Oder! War dein Tag heute besonders schön?
Dann kannst du es mir erzählen, da kann ich vielleicht lachen.

Ich erlebe es immer wieder, dass mir vor allem die Mütter sagen, - nein, er/sie sind doch noch zu klein.
Ich möchte das mein Kind noch lange Kind sein kann und bei mir haben. Vorsicht! In den meisten
Fällen ist es so, dass gerade diese Kinder zeitig aus dem Haus gehen, weil sie sich nicht gebraucht fühlen.
Vati und Mutti machen sowieso alles allein, wollen für sich allein sein.
Kinder müssen immer das Gefühl haben und erkennen: ich werde gebraucht und geliebt.
Das ist sehr wichtig.

Umgangston und Umgangsformen auch das leben wir unseren Kindern vor. Früher sagten die
Eltern oder die Kindergärtnerin, die Lehrerin: wie heißt das Zauberwort: BITTE – DANKE.
Immer seltener erlebt man, dass die Kinder um etwas bitten oder fragen. Sie nehmen es sich.
Ein banales Beispiel: In der Obstschale liegt noch ein Apfel. Da ist Vati, Mutti und ein
Geschwisterkind. Alle vier essen gern Äpfel. Das Kind nimmt sich diesen Apfel und isst ihn auf.
Kurze Zeit später kommt die Mutti ins Zimmer und möchte sich diesen Apfel nehmen.
Das Geschwisterkind ebenfalls.  Die Mutti schimpft, du hättest fragen können, ich wollte ihn für den
Obstsalat, das andere Kind ist bockig.
Der Vati schimpft nun ebenfalls, weil er seine Ruhe haben möchte. Man hätte den
Apfel zum Beispiel teilen können, dann hätten beide Kinder etwas bekommen.
Im Obstsalat hätten alle etwas davon gehabt.
Sie kennen sicher solche oder ähnliche Situationen.  Es liegt an uns Erwachsenen.
Das was wir unseren Kindern vorleben und vermitteln, das wird sie Lebensfähig sein lassen.
Es wirkt sich positiv in der Schule aus, im Unterricht.
„LIEBE – AUFMERKSAMKEIT – GEDULD – VERSTÄNDNIS, aber auch
KONSEQUENZ, PFLICHTEN und AUFGABEN „ gehören zur Erziehung.

Wenn Kindern keine Werte, keine Normen und Regeln im Verhalten, im
Zusammenleben vermittelt bekommen, haben sie später im Schulalter, im Jugendalter und auch im
Erwachsenenalter Schwierigkeiten, sich anzupassen, einzuordnen und unterzuordnen.

Alles was im Kleinkindalter so niedlich und drollig wirkt, wirkt je älter das Kind wird nicht mehr drollig.
Das Kind zahlt den Preis, - nicht die Erwachsenen.
Bei allem was ich als Mutter oder Vater tue sollte und muss ich mir vorher überlegen, was ist für mein
Kind wirklich „gut“ oder „schadet“ es ihm.
Gerade das ist in unserer heutigen Zeit wichtiger denn je.
Wenn ich hier all diese Dinge aufführe, dann nicht um jemanden anzugreifen und zu verletzen.
Nein, es sind Erfahrungen, Erkenntnisse die ich gewinnen konnte und musste.
Unsere Kinder und Jugendlichen werden oft verurteilt und sie können eigentlich nichts dafür.

Eltern schreien : „Hilfe, ich werde mit meinem Kind nicht mehr fertig, es macht mir Angst.“
Lehrer und Erzieher stöhnen und sind fertig. Der Unterrichtsstoff wird nicht geschafft, weil die
Unruhe in den Klassen zu groß ist.
Ich selbst habe es erlebt in einem Diensteinsatz in den Schulen. Die Lehrer brauchten meistens
20 bis 25 Minuten, um Ruhe in die Klasse zu bringen.

Gehören Sie auch zu den Eltern, die wegen jeder Kleinigkeit über den Lehrer schimpfen.
Das vielleicht noch vor ihrem Kind?
Wozu führt das wohl ? Reaktionen wie: - sie haben mir nichts zu sagen, ich muss das nicht machen, die
Achtung – ist dadurch gleich Null.

Ich kann diese Themen alle nur anreißen. Auch diese Seite ist wieder sehr lang geworden.

Ihre Eva - Maria